
Was für ein Irrtum.
Das neuste Beispiel – verursacht von Schweiz Tourismus (Screenshot – Statement auf persoenlich.com) – hat eindrücklich aufgezeigt, dass Facebook eben auch auf die kleine Schweiz und deren Pages und Apps schaut. Nicht jede grossartige Idee findet leider Wohlgefallen bei Facebook. Wobei meistens nicht die Idee das Problem darstellt, sondern die technische Umsetzung und die nicht konforme Ausführung dieser.
Eigentlich gibt es seitens Facebook vorgängig einen Verweis. Darauf hin erhält man die Möglichkeit die App innert kürzester Zeit den Richtlinien anzupassen. Leistet man dem nicht Folge, diskutiert der Portalriese nicht mehr lange. Ein Admin klickt entsprechenden Button und im Handumdrehen ist die «fehlerhafte» Facebook-App, bzw. Kampagne offline geschalten und nicht mehr erreichbar. Schlimm und schädigend (finanziell sowieso), laufen zeitgleich noch teure Offline-Kampagnen und Mediabuchungen.
Deshalb lohnt es sich eben die Facebook-Policies ernst zu nehmen, sich mit diesen auseinander zu setzen und sie zu wahren. Schon klar, dies ist nicht jedermanns Sache. Zu zeitintensiv und nervig – vor allem für Kreative und Entwickler. Oft sind Policies ärgerlicher Spielverderber und beschneiden eine tolle, neue und grossartige Idee.
Trotz allem Ärger darüber, nehmen wir uns bei Isuntu dieser wichtigen Aufgabe an und nehmen die Richtlinien von Facebook von Anfang an ernst. Bereits in der Konzeptionsphase lassen wir die entsprechenden Vorgaben einfliessen.
Jede unserer Kampagnen wird vor dem Start einem Facebook-Kontakt vorgelegt. Dieser überprüft nicht nur das Einhalten der Policies, sondern gibt des weiteren hilfreiche Tipps zur Optimierung der Viralität und/oder dem passenden und ergänzenden Anzeigeformat.
Generell ist es uns wichtig mit den Richtlinien unseres «Partners» Facebook im Einklang zu sein, um so allfälligen Problemen direkt aus dem Weg zu gehen.
Die neue interne Weisung von Facebook, in Sachen Policies strikter vorgehen zu wollen, bestätigt uns in der einstigen Entscheidung grossen Wert auf die Richtlinien zu legen – auch wenn uns das Strebsame nicht wirklich im Blut liegt. Kreativ ist eben kreativ.
Aber: «No Risk no Fun» zählt in diesem Fall eindeutig nicht. Garantieren können auch wir nichts, da Facebook zugegebenermassen das eine oder andere Mal sehr willkürlich vorzugehen scheint. Gerade deshalb wollen wir versuchen das Risiko einer Abschaltung so klein wie möglich zu halten und tun alles Mögliche für eine korrekte Umsetzung von Facebook-Apps. Ganz nach deren Richtlinien – ob es Spass macht oder nicht.
Allfacebook.de hat zwei interessante Artikel und ein kostenloses E-Book zum Thema:
+ Rechtliche Stolperfallen im Facebook Marketing – das kostenlose E-Book (11. Mai 2011)
+ Überarbeitete Facebook Promotions Richtlinien (12. Mai 2011)

