Für die Tourismusorganisation Engadin St. Moritz haben wir den goldenen Herbst ins Unterland geholt. Goldene Lärchen zieren gestern und heute die beiden Bahnhöfe Zürich HB und Basel SBB. Begleitet wird die Aktion von einem Wettbewerb über einen QR-Code.
Die schönste Engadiner Jahreszeit steht vor der Tür: der goldene Herbst. Und im Zuge der Herbstkampagne lässt Engadin St. Moritz auch die Zürcher und Basler an der Vorfreude teilhaben:
Wer noch bis heute Abend in den Bahnhöfen Zürich HB und Basel SBB die goldenen Lärchen entdeckt, kann an einem Wettbewerb teilnehmen und einen Kurzaufenthalt im goldenen Herbst in Engadin St. Moritz gewinnen.
Der Wettbewerb ist ganz einfach: Goldene Lärchen finden, QR-Code fotografieren und sofort erfahren, ob man gewonnen hat. Zu gewinnen gibt es entweder eine Engadiner Nusstorte oder einen Kurzaufenthalt für zwei Personen im goldenen Herbst in Engadin St. Moritz.
Für die Herbstkampagne «Goldener Herbst» von Engadin St. Moritz haben wir eine Mobile Site, eine Microsite sowie einen Facebook Tab umgesetzt.
Der Wettbewerb läuft auf Facebook und im Internet noch bis zum 23. September 2011.
Für unseren Kunden SWISS durften wir ein einzigartiges Facebook-Spiel entwickeln. Spieler können virtuell um den Globus fliegen und dabei die attraktiven SWISS Destinationen entdecken. Mit jedem Flug werden wertvolle Meilen und Punkte gesammelt. Auf den besten Globetrotter warten jede Woche 2 Business Class return Tickets für Europa. Dem Hauptgewinner winkt ein «Round the World Ticket» im Wert von CHF 5‘000. Jetzt einchecken und abheben!
Idee
SWISS engagiert sich schon seit Anbeginn der Ära in den Sozialen Medien. SWISS kam mit der Aufgabe auf uns zu, ein Facebook-Game zu entwickeln, das Spielern und Globetrottern ein ansprechendes Spielerlebnis rund um das Thema Aviatik bietet und gleichzeitig die Community vergrössert. Isuntu hat daraus die Idee zum «Fly to your Friends» Game entwickelt. Warum nicht virtuell zu seinen Facebook-Freunden fliegen und mit etwas Glück ein richtiges Flugticket gewinnen und tatsächlich um den Globus fliegen?
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Das Spiel geht ganz einfach. Nachdem die App «Fly To Your Friends» gestartet wurde, erscheint eine Weltkarte, die sämtliche Facebook-Freunde aufzeigt. Jetzt kann ein Freund oder eine SWISS Destination ausgewählt und virtuell angeflogen werden. Dabei werden wertvolle Meilen und Punkte gesammelt. Dazu klickt man einfach auf das entsprechende Icon auf der Weltkarte. Fliegt man zu einem Freund, kann man diesen - am besten noch vor dem Abflug - mittels Facebook-Anfrage über eine Interaktions-Box auffordern, ihn am Flughafen abzuholen. Willigt dieser ein, gibt es Bonus Punkte.
Je mehr Punkte gesammelt werden, desto weiter kann geflogen werden, desto mehr Punkte sammelt der Spieler. Sollte man einmal an einem Reiseziel stranden und nicht genügend Punkte für den Weiterflug haben, fliegt einen die SWISS jeder Zeit sicher an seinen Heimatort zurück. Ziel des Spiels ist es, möglichst viele Flugmeilen und Punkte zu sammeln.
Die Umsetzung
Zu jedem Flug sind über ein Menü Informationen zur aktuellen Reiseroute, zur Flugzeit und zum Wetter sowohl am Abflugort als auch am Zielort abrufbar. Diese Informationen werden direkt von Google bezogen und sind somit in Echtzeit. Zu jedem Reiseziel findet der Spieler auch Bilder, die über eine Datenbank (Panoramio) bezogen werden.
Unter «Flight Route» kann jeder Spieler seine bisherige Flugroute zurückverfolgen. Über ein entsprechendes Fenster kann man sehen, wann welcher Freund oder Ort angeflogen wurde und ob man Bonus Punkte erhalten hat.
Unter dem Menüpunkt «Ranking» ist die Punkteverteilung aller aktiven Spieler aufgelistet. Die Rangliste ist für die Wochenpreise relevant.
Wettbewerb und Preise
Das Spiel ist am 8.6.2011 gestartet und dauert insgesamt 8 Wochen bis zum 1.8.2011. Jede Woche gibt es 2 Business Class return Tickets für eine SWISS Destination in Europa zu gewinnen. Die Wochenpreise werden unter den 10 Spielern verlost, die am Ende der Woche die meisten Punkte erflogen haben. Der Hauptpreis, ein «Round the World» Ticket, wird unter sämtlichen Spielern verlost.
Das neuste Beispiel – verursacht von Schweiz Tourismus (Screenshot – Statement auf persoenlich.com) – hat eindrücklich aufgezeigt, dass Facebook eben auch auf die kleine Schweiz und deren Pages und Apps schaut. Nicht jede grossartige Idee findet leider Wohlgefallen bei Facebook. Wobei meistens nicht die Idee das Problem darstellt, sondern die technische Umsetzung und die nicht konforme Ausführung dieser.
Eigentlich gibt es seitens Facebook vorgängig einen Verweis. Darauf hin erhält man die Möglichkeit die App innert kürzester Zeit den Richtlinien anzupassen. Leistet man dem nicht Folge, diskutiert der Portalriese nicht mehr lange. Ein Admin klickt entsprechenden Button und im Handumdrehen ist die «fehlerhafte» Facebook-App, bzw. Kampagne offline geschalten und nicht mehr erreichbar. Schlimm und schädigend (finanziell sowieso), laufen zeitgleich noch teure Offline-Kampagnen und Mediabuchungen.
Deshalb lohnt es sich eben die Facebook-Policies ernst zu nehmen, sich mit diesen auseinander zu setzen und sie zu wahren. Schon klar, dies ist nicht jedermanns Sache. Zu zeitintensiv und nervig – vor allem für Kreative und Entwickler. Oft sind Policies ärgerlicher Spielverderber und beschneiden eine tolle, neue und grossartige Idee.
Trotz allem Ärger darüber, nehmen wir uns bei Isuntu dieser wichtigen Aufgabe an und nehmen die Richtlinien von Facebook von Anfang an ernst. Bereits in der Konzeptionsphase lassen wir die entsprechenden Vorgaben einfliessen.
Jede unserer Kampagnen wird vor dem Start einem Facebook-Kontakt vorgelegt. Dieser überprüft nicht nur das Einhalten der Policies, sondern gibt des weiteren hilfreiche Tipps zur Optimierung der Viralität und/oder dem passenden und ergänzenden Anzeigeformat.
Generell ist es uns wichtig mit den Richtlinien unseres «Partners» Facebook im Einklang zu sein, um so allfälligen Problemen direkt aus dem Weg zu gehen.
Die neue interne Weisung von Facebook, in Sachen Policies strikter vorgehen zu wollen, bestätigt uns in der einstigen Entscheidung grossen Wert auf die Richtlinien zu legen – auch wenn uns das Strebsame nicht wirklich im Blut liegt. Kreativ ist eben kreativ.
Aber: «No Risk no Fun» zählt in diesem Fall eindeutig nicht. Garantieren können auch wir nichts, da Facebook zugegebenermassen das eine oder andere Mal sehr willkürlich vorzugehen scheint. Gerade deshalb wollen wir versuchen das Risiko einer Abschaltung so klein wie möglich zu halten und tun alles Mögliche für eine korrekte Umsetzung von Facebook-Apps. Ganz nach deren Richtlinien – ob es Spass macht oder nicht.
In unseremletzten Blogbeitrag haben wir über die verschiedenen Formen von Engagement Ads berichtet.
Im dritten und letzten Teil dieser Serie möchten wir euch die Sponsored Stories vorstellen sowie auf das Targeting und die Buchung von Premium Ads eingehen.
Sponsored Stories
Diese neue Werbeform wandelt Aktualisierungen von Pages, Check-Ins bei Places (Orte), Likes (Gefällt mir) und Aktivitäten innerhalb von Applikationen eines Nutzers in Anzeigen um. Sponsored Stories gibt Werbern also die Möglichkeit «echte Geschichten» zu erzählen und zu streuen. Die Darstellung erfolgt in der rechten Seitenleiste und nutzt sowohl das Profilbild als auch die Meldung des Nutzers. Aber keine Angst – Privacy Einstellungen werden berücksichtigt. Sponsored Stories sind nur für Freunde sichtbar.
Facebook hat nach der Einführung von Sponsored Stories «Page Post Like Stories» drei weitere Typen nachgeschoben: «App Used Story», «Game Played Story» und «Domain Story». Die Relevanz dieser interaktiven Werbeform wird mit den drei neuen Formen sowohl für den User als auch für den Kunden noch erhöht, denn eine Story wird einerseits durch den persönlichen Kontext von Freunden aufgewertet und glaubhaft und kann andererseits direkt mit einer App oder einem Game verknüpft werden.
Für unseren Kunden PostFinance durften wir Sponsored Stories («App Used Story») bereits erfolgreich einsetzen.
Targeting und Buchung von Premium Ads
Die Targeting-Möglichkeiten für die Premium und Engagement Ads sind den «Self-Service Anzeigen» ähnlich. Die Abrechnung erfolgt auf Basis eines TKPs, unter anderem abhängig von der Werbeform. Premium Ads können erst ab einem Mindestbuchungsvolumen von € 5.000 geschaltet werden.
Kosten
Der TKP (Tausenderkontaktpreis) für Marketplace Ads, also Anzeigen, die man eigenständig über Facebook’s Anzeigentool buchen kann, liegt bei ca. € 0,70. Bei Premium-/Engagement Ads liegt der TKP höher.
Für die Ads werden kostenpflichtige Targeting-Optionen angeboten:
Geschlecht: +10 %
Geschlecht und/oder Alter: +15 %
Stadt/Region: +20 %
Interessen: +40 % (Keywords)
Facebook Premium Ads lohnen sich
Ein paar Fakten sprechen ganz deutlich für die Facebook Premium Ads.
Zum Beispiel die Reichweite: In der Schweiz sind 2.5 Millionen Menschen auf Facebook.
Premium Ads erlauben direkte Interaktionen (Fan werden, Event bestätigen, Umfrage, …)
Premium-/Engagement Ads bieten sehr exakte Targeting-Möglichkeiten.
Der Einsatz von Videos generiert keine Mehrkosten für das Streaming.
Die Premium-/Engagement Ads werden in der Schweiz noch nicht häufig eingesetzt.
Eine positive Kosten-Nutzen Bilanz. Im Vergleich zu Google-Ads sind die Facebook Premium-/Engagement Ads kostengünstig.
Rasche Umsetzung.
Premium Ads erscheinen exklusiv auf dem einzigen Anzeigenplatz rechts vom Newsstream des Nutzers. Sie erscheinen neuerdings auch auf Unterseiten. Facebook hat dazu noch keine Stellung genommen.
Premium Ads können nur über das Facebook Sales Team gebucht werden. Dank unserem direkten Draht zu Facebook als autorisierter Partner, sind wir in der Lage Premium-/Engagement Ads innerhalb von ca. 3 Tagen aufzuschalten.
Wer sich für ein Facebook Anzeigenpaket interessiert, kann sich gerne bei Isuntu. Digital Simplicity melden. @panajotjelev berät gerne.
In unserem letzten Blogbeitrag haben wir über Premium Ads mit Bild und Video berichtet. Im zweiten Teil möchten wir die verbleibenden Engagement Ads vorstellen.
Event Ad
Die Event Engagement Ad funktioniert wie eine Einladung in Werbeform. Nimmt ein Nutzer an einer Veranstaltung teil, so kann er auch in der Anzeige selbst Fan der veranstaltenden Fanpage werden. Neben zu- und absagen kann der Nutzer zusätzlich aus der Anzeige heraus direkt weitere Freunde mit einem persönlichen Text zu einem Event einladen. Diese Werbeform ist besonders bei Events, welche auf Facebook selbst stattfinden (Livestreams von Konzerten, Konferenzen, etc.) interessant. Statt einem Event-Bild kann hier alternativ ein Video eingebunden werden.
Virtual Gift Ad
Die Virtual Gift Engagement Ad erlaubt es ohne Umweg über den Geschenke Shop ein kostenloses Präsent weiterzugeben. Dieses kann vom Nutzer noch mit einem persönlichen Kommentar aufgewertet werden. Ebenfalls lassen sich diese Geschenke direkt auf der Fanpage in einem «Geschenke»-Tab anbieten. Neben dem 64 x 64 Pixel grossen Geschenk-Icon sind hier keine weiteren Bilder oder Videos möglich.
Poll Ad
Diese Werbeform beinhaltet das interaktive Element einer Umfrage. Die Nutzer haben die Möglichkeit, direkt in der Anzeige abzustimmen und die Auswahl automatisch in ihrem News Stream darzustellen. Freunde werden so auf die Umfrage (Werbung) aufmerksam gemacht. Mit dem Einsatz von multimedialem Inhalt (Video) kann diese Werbeform massgeblich aufgewertet werden.
Sampling Ad
Sampling Ads sind momentan lediglich in den USA und UK buchbar. Sie erlauben es Werbetreibenden Produktproben direkt an die Nutzer zu versenden. Diese können dabei zwischen verschiedenen Ausprägungen (Geschmacksrichtungen oder Farben, etc.) wählen.
Rest-of-Site Ad
Diese Werbeform erscheint im restlichen Angebot von Facebook aber nicht auf der Startseite. Hier sind nur wenige Interaktionen möglich. Der Nutzer kann direkt in der Anzeige Fan der beworbenen Facebook Page werden oder per Klick auf die entsprechende Seite wechseln.
Die Serie «Werben auf Facebook» schliesst mit dem nächsten Beitrag zu «Sponsored Stories», Targetingoptionen und zu den Kosten.
Wer sich für ein Facebook Anzeigenpaket interessiert, kann sich gerne bei Isuntu. Digital Simplicity melden. @panajotjelev berät euch gerne.
Werben auf Facebook Wir werden immer wieder gefragt, welche Anzeigen auf Facebook geschalten werden können und wie sinnvoll diese sind.
Es gibt grundsätzlich zwei Formen von Anzeigen auf Facebook: Marketplace Ads und Premium Ads. Die Marketplace Ads stehen sozusagen im Do-it-yourself Modul zur Verfügung und können ganz einfach gebucht und mit Kreditkarte bezahlt werden. Die Premium Ads können nur entweder direkt über das Facebook Team oder über autorisierte Agenturen gebucht werden. Isuntu. Digital Simplicity. ist seitens Facebook offiziell berechtigt, Premium Ads (inklusive Engagement Ads) für Kunden zu buchen.
Premium Ads werden immer beliebter und gewinnen an Bedeutung für das Online Marketing. Darum möchten wir euch die verschiedenen Möglichkeiten der Premium Ads auf Facebook kurz vorstellen.
Für die folgenden Werbeformen ist eine Facebook Fanpage natürlich Voraussetzung.
Was sind Facebook Premium Ads? Premium Ads werden auf den Facebook Seiten angezeigt, wo am meisten interagiert wird, nämlich auf der Startseite. Diese beinhaltet den News Feed, welcher sämtliche Handlungen (gefällt mir, teilen, kommentieren etc. ) von Freunden zeigt.
Premium Ads ermöglichen es dem Nutzer, auf einfache Weise mit der Anzeige sozial zu interagieren. Sie können zum Beispiel eine Page «liken», an einer Umfrage teilnehmen, für einen Event zu- oder absagen oder ein Muster bestellen. Dazu muss die Facebook Seite nicht einmal verlassen werden. Hat ein Nutzer mit einer Premium Ad interagiert, löst diese Aktion eine «Social Story» aus. Dieser soziale Kontext wird dann in der Anzeige integriert und mit den Freunden via News Feed geteilt. Erwiesenermassen gewinnen Anzeigen mit sozialem Kontext an Relevanz: sie werden persönlicher und lösen so eher ein Engagement aus.
Premium Like Ad (Fan Engagement Ad) Sicherlich die im Moment beliebteste Anzeigenform ist die Premium Like Ad. Sie ermöglicht es, direkt aus der Anzeige heraus Fan einer Public Page zu werden. Dabei werden Bild, Video oder Text sowie die Namen der Nutzerfreunde, welche bereits Fan dieser Seite sind, angezeigt. Wird ein Nutzer über diese Ad Fan einer Seite, so erscheint diese Information auch im News-Stream des Nutzers.
Standard Ad (Bild oder Video) Die einfachste Werbeform, die wir für verschiedene Kunden schon buchen durften, ist die Standard Ad mit Basis-Engagement. Sprich: der Nutzer kann die Anzeige lediglich «liken». Seinen Freunden wird diese Aktion bei der Darstellung der entsprechend Werbeform angezeigt. Es können Bild oder Videos verwendet werden. Die Anzeige kann direkt mit dem entsprechenden Tab auf der Facebook Page verlinkt werden. Standard Video-Ads durften wir unter anderen schon für Engadin St. Moritz und für PostFinance buchen.
Video Comment Ad Diese spannende Anzeigenform haben wir in der Schweiz noch nicht häufig gesehen. Bei der Video Engagement Ad können Videos (Länge: max. 3 Minuten, Breite: max. 400 Pixel) nicht nur aus der Anzeige heraus angeschaut, sondern dort gleich «geliked», geteilt und kommentiert werden. Freunde des Nutzers sehen diese Kommentare – insofern in der gleichen Zielgruppe angesiedelt – sobald ihnen diese Werbeform dargestellt wird. Zudem wird jegliches Kommentieren im News Stream des Nutzers aufgeführt.
Im nächsten Blogbeitrag stellen wir die verbleibenden Premium Ads vor: Event Ads, Virtual Gift Ads, Poll Ads, Sampling Ads und Rest of Site Ads. Die Serie «Werben auf Facebook» schliess mit dem Beitrag zu Sponsored Stories, Targetingoptionen und zu den Kosten.
Wer sich für ein Facebook Anzeigenpaket interessiert, kann sich gerne bei Isuntu. Digital Simplicity melden. @panajotjelev berät euch gerne.
Idee Wie jedes Jahr unterstützt PostFinance auch in diesem Sommer die schönsten Festivals der Schweiz. Um die Ausstattung der 10x10m2 grossen PostFinance Lounge zu bestimmen, wird auf die Facebook-Power der Fans gesetzt. Diese können nämlich mitbestimmen, was in der Lounge geboten werden soll und dabei sensationelle Festival-Packages gewinnen. Der Facebook Wettbewerb mit Voting ging am 24.3.2011 online und dauert noch bis am 24.4.2011. Begleitet wird die Kampagne von Facebook Video-Ads.
Ein kurzes Motion Graphics Video erklärt auf einfache Weise den Voting-Wettbewerb und wird zusätzlich für die Facebook Video-Ads eingesetzt.
Wettbewerb Für den Wettbewerb wurde eine App mit integriertem Voting-System entwickelt und auf derFacebook Page von PostFinance integriert. Der Ablauf ist ganz einfach: App starten, eine der vorgeschlagenen Kategorien auswählen und mitteilen, was geboten werden soll. Nur noch das Anmeldeformular ausfüllen und fertig. Der Teilnehmer kann aus folgenden Vorschlägen auswählen: «Bar & erfrischende Drinks», «Game – Spielspass ohne Ende», «Relax – Entspannung pur», «Service – nützlich und hilfreich» und «Social Media – Hello World». In einer 6. Kategorie dürfen eigene Ideen einfliessen. Die Kategorie mit den meisten Votes wird in der PostFinance Lounge 2011 an den Schweizer Festivals umgesetzt. Jeder Teilnehmer kann an der Verlosung teilnehmen.
Umsetzung Für die Facebook-App haben wir ein eigenes Voting-System entwickelt. Die User können ganz einfach für eine Kategorie stimmen. Im entsprechenden Kommentarfeld sollen pro Kategorie eigene Vorschläge gemacht werden. Die mit einem #Hashtag gekennzeichneten Wünsche erscheinen zudem direkt in einer Tagcloud. Jedes Like, jeder Vote und jeder Vorschlag generiert auf Wunsch einen Feed im Profil des Users, um die Viralität anzukurbeln.
Hammerpreise abräumen und rocken! Mitmachen lohnt sich. Zu gewinnen gibt es ein Deluxe Package mit 10 4-Tages-Festivalpässe fürs Openair St. Gallen mit coolen Extras für den Gewinner und 9 seiner Freunde. Das Festival Package Deluxe umfasst:
10 Festivalpässe für alle vier Tage (30.6.-03.07.2011)
1 Tipi-Zelt für 10 Personen auf dem Zeltplatz
Gekühltes Mineralwasser – Gratis für die gesamte Festivaldauer
Shopping-Gutscheine für den Migros-Wagen im Wert von Fr. 500.–
Exklusive Führung durchs Festivalgelände mit anschliessendem Apéro
Weiter gibt es Festivalpässe im Viererpack zu gewinnen:
4 Festivalpässe Gurtenfestival
4 Festivalpässe Heitere Openair
4 Festivalpässe Openair Gampel
Isuntu zeichnet sich für Idee, Konzept, Design, Programmierung und Umsetzung verantwortlich.
Das Tourismusgebiet Engadin St. Moritz ist mit dem Wunsch auf uns zu gekommen, das Engadin als Reisedestination für die Ostertage (Ende April) zu pushen.
Die Idee Verschiedene Hoteliers sollen als authentische Botschafter ihrer Feriendestination zu Wort kommen. Um es spannend und motivierend zu gestalten, ist ein Video-Quiz in einem customized Promotion-Tab eingebunden. Attraktive Preise können gewonnen werden und eine direkte Buchung der angepriesenen Angebote ist gewährleistet.
Die Umsetzung Innert 2 Tagen haben wir kurze, persönliche Videos mit verschiedenen Hoteliers aus dem Engadin auf die Beine gestellt. So zeigen wir die Sonnenstube auf sympathische und authentische Weise. Repräsentanten bekannter Engadiner Hotels stellen jeweils den Usern eine einfache Wettbewerbsfrage. Mit der richtigen Antwort kann ein attraktives Package gewonnen werden. Die Videos werden sowohl für das Quiz sowie für die Premium-Ads eingesetzt.
Der Wettbewerb Die Kampagne dauert insgesamt 5 Wochen. Jede Woche wird ein neues Video gezeigt, in welchem ein anderer Hotelier den Wettbewerb anpreist und die aktuelle Quiz-Frage stellt. Der Wettbewerb «Sun & Snow Special», bzw. «Oster Special» wird mit Video-Ads auf Facebook beworben.
Die Preise Zu gewinnen gibt es jede Woche ein attraktives «Sun & Snow Special» bzw. «Oster Special». Inbegriffen sind 2-4 Hotelübernachtungen inkl. Tages-Skipass und Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel.
Diese Woche beinhaltet das «Oster Special» 4 Hotelübernachtungen im Hotel Walther - Pontresina, Doppelzimmer inkl. Frühstück, ein 4-Tages-Skipass der Oberengadiner Bergbahnen und freie Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in der Region.
Die Wirkung Die geballte Ladung Bewegtbild in Facebook funktioniert: innerhalb einer Woche konnten ca. 800 neue Fans generiert werden, jeder fünfte Fan wurde über das Video-Ad angesprochen. Bis Ende der Kampagne rechnen wir mit einer Verdoppelung der Fans.
Seit der Umstellung der Facebook Public und Profile Pages gab es ein paar nützliche Änderungen und Anpassungen. Unter anderem ist es nun möglich, auf einer Public Page (Fanpage) trotz Admin-Status mit dem eigenen persönlichen Profil zu kommentieren und posten.
Wir werden immer wieder gefragt, wie man diese Erneuerung einstellen kann. So geht’s:
Auf entsprechende Public Page gehen
Button Seite bearbeiten (oben rechts) klicken
Deine Einstellungen klicken
Einstellungen für Beiträge – Checkbox deaktivieren
Änderung speichern klicken
Zurück auf der Public Page, kann man nun Kommentare mit dem persönlichen Profil hinterlassen und wird nicht mehr als Admin gespeichert.
(Abb. Eine sehr erfolgreiche Kampagne mit Video-Voting im Mittelpunkt war die Migros M-Budget WG-Suche)
Video-Wettbewerbe auf Facebook sind ebenso beliebt wie erfolgreich.
5 Gründe, warum Video-Wettbewerbe auf Facebook funktionieren Mit über 500 Millionen Benutzern weltweit ist Facebook eine sehr interessante Plattform für Marketing Aktivitäten. Darum erstaunt es wenig, dass Wettbewerbe immer häufiger dort stattfinden. In sogenannten «customized Tabs» bzw. Apps auf Fanpages können Teilnehmer direkt an Wettbewerben teilnehmen. Videos können zum Beispiel direkt in der Facebook App hochgeladen und bewertet werden, die Videos geteilt und Freunde zum Mitmachen eingeladen werden.
Die Marketingziele solcher zeitlich begrenzter Aktivitäten sind meist folgendermassen definiert:
Fanbase der Facebook Page vergrössern (Liker/Fans generieren)
Zielgruppe verjüngen
Branded Entertainment
Virale Verbreitung medialer Inhalte
Video-Wettbewerbe auf Facebook sind ebenso beliebt wie erfolgreich Video-Contests auf Facebook funktionieren. Solange sie gut konzipiert sind, tolle Preise versprechen und die Zielgruppe jung ist. Schauen wir uns die Gründe noch etwas genauer an.
1. Junge Zielgruppe erstellt Inhalte selber «Digital Natives» sind mit digitalen Technologien gross geworden und haben keinerlei Berührungsängste mit dem Internet. Sie sind früh mit Computerspielen, E-Mails, Internet, Handys sozialsiert worden und User Generated Content ist ein integraler Bestandteil ihres Lebens wie für die ältere Generation ein Fernseher. Diese junge Generation – nach 1980 geboren – zeichnet sich auch durch eine «Risikobereitschaft» und schnelles Handeln aus, um zum Ziel zu gelangen.
Im Web 2.0 werden Inhalte nicht nur angeschaut, geliked, kommentiert oder geteilt, Inhalte werden auch selber erstellt. Junge Zielgruppen sind technik- und videoaffin und erstellen immer häufiger und mit viel Enthusiasmus ihren eigenen Filme selber und stellen sie online. «Digital Natives» sind also die ideale Zielgruppe für einen Video-Contest.
(Video: Die Gewinner beim Orange Video-Contest «Energy Stars for Free» auf Facebook)
Der Wunsch nach Ruhm ist wohl so alt wie die Menschheit.
2. «15 minutes of fame» hat auch heute noch Gültigkeit Der Wunsch nach Ruhm ist wohl so alt wie die Menschheit. Mit den Möglichkeiten des Web 2.0 ist die Chance berühmt zu werden greifbarer geworden. Junge Menschen geben sich gerne eine virtuelle Identität, stellen sich ins Rampenlicht und hoffen insgeheim darauf, dass ihr Video auf Youtube zum «Viral Star» wird. Mit Video-Wettbewerben kann der Durst nach Bekanntheit etwas gestillt werden oder wie Wahrhol’s Ausspruch in der heutigen Zeit adaptiert wird: «On the Web, everyone will be famous to fifteen people».
(Abb. Zur Veranstaltung von Energy Stars for Free ging Orange mit einem äusserst erfolgreichen Video-Contest online – in 3 Wochen gingen 118 Video-Beiträge ein und generierten über 14’000 Likes)
Machen wir uns nichts vor: Ohne attraktive Preise keine Teilnahme.
3. Die Preise sind attraktiv Machen wir uns nichts vor: Ohne attraktive Preise keine Teilnahme. Heute animieren nur aussergewöhnliche Preise zur Teilnahme an einem Wettbewerb. Konzerttickets mit VIP Packages oder elektronische Gadgets sind beliebte Preise. Für ein Butterbrot gibt es eben keine Fans.
4. Der Video-Wettbewerb ist einfach aufgebaut Um möglichst viele Teilnehmer zu generieren, muss der Facebook Wettbewerb einfach, verständlich und gut konzipiert sein. Eine klar verständliche Call-to-action, ein durchdachter Ablauf, einfache Schritte und ein ansprechendes Design sind ebenso Voraussetzung wie eine einwandfrei funktionierende Programmierung der Applikationen. Sämtliche virale Möglichkeiten des Social Web dürfen, nein sie sollen sogar ausgeschöpft werden.
Persönlicher Content ist am spannendsten.
5. Die Möglichkeiten der Viralität werden ausgeschöpft Wettbewerbe erreichen dann eine grösstmögliche Fangemeinde, wenn die Teilnehmer auch als virale Botschafter fungieren. Sie mobilisieren ihr eigenes Netzwerk, um zu gewinnen. Persönlicher Content in Form eines Videos ist am spannendsten, wird am häufigsten geteilt. Bei einem Wettbewerb ist es wichtig, dass alle Mechanismen der Viralität genutzt werden; Social Plugins wie Gefällt mir, Kommentar, Veröffentlichung auf der Pinnwand aber auch die Funktion «Freunde einladen».
Ziel erreicht – und jetzt? Der Wettbewerb war ein voller Erfolg, die Fanbase ist um ein Vielfaches gewachsen, die Gewinner sind erkoren und die Preise verteilt. Was tun mit der Community?
Damit die Community am Leben bleibt, muss sie die Attraktivität behalten.
Ist die Fanbase erst mal gewonnen, gilt es die Kunden von morgen zu behalten und sie weiter zu vergrössern. Damit die Community am Leben bleibt, muss sie die Attraktivität behalten. Darum ist es wichtig, über den Wettbewerb hinaus zu schauen und eine Content Strategie zu entwickeln, die im besten Fall eine gute Mischung aus relevantem Inhalt, weiteren Promotionen und Wettbewerben sowie einem weiterführendem Kunden-Dialog ist.
(Abb. Dank dem Video-Contest, hat Orange innert 3 Wochen die Anzahl Liker (Fans) von 500 auf über 15’000 erhöht.)
Fazit Ein Video-Wettbewerb bietet eine einmalige Möglichkeit zur Fangewinnung und funktioniert im Social Web (User Generated Content) sehr gut, wenn man sich an ein paar Regeln hält. Einige davon haben wir euch hier vorgestellt. Neben Konzept, Design, Programmierung und Umsetzung gibt es auch noch rechtliche Aspekte, die man kennen und beachten muss, damit der Contest auf Facebook durchgeführt werden kann.